Ursprung

YOGA ist ursprünglich in Indien entstanden und hat sich besonders im 20. Jh. auch im Westen verbreitet und weiterentwickelt. Yoga ist der Oberbegriff einer ganzen Reihe von Übungs- und Meditationstechniken.
Es ist eine der ältesten Wissenschaften, die sich mit dem Menschen in seiner Gesamtheit beschäftigt.
Yoga ist eine seit Jahrtausenden praktizierte Methode, Körper und Geist gleichermaßen zu entwickeln.
Der Yoga ist weder Sport noch Religion, sondern ein körperliches und geistiges Training.
Aufgrund seines systematischen und ganzheitlichen Ansatzes und seiner überzeugenden Wirkung findet Yoga heute AnhängerInnen in allen Gesellschaftsschichten.

Einer der wichtigsten Texte, auf den wir unsere Yoga-Praxis aufbauen, ist das Yoga-Sutra des Patanjali. Diese Zusammenfassung des Yoga-Weges in sehr kurz gehaltenen Versen entstand ca. 200 Jahre vor bis 200 Jahre nach unserer Zeitrechnung.

Diese Verse beschreiben sowohl die grundlegende Problematik eines jeden Individuums im Sinne eines Irrtums in der Sicht aller Dinge (avidya), als auch den Weg um aus diesem Irrtum herauszufinden und eine klare Sicht zu entwickeln, die uns in unseren Gedanken und Handlungen frei werden lässt (kaivalya).

Der achtgliedrige Pfad nach Patanjali beschreibt diesen Übungsweg:

1. Yama – Richtiges soziales Verhalten in der Gesellschaft
Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit, Nichtstehlen, Mäßigung und Nicht-Begehren

2. Niyama – Persönliche Lebensregeln
Reinheit, Zufriedenheit, Selbstdisziplin, spirituelles Studium und Hingabe

3. Asana – Übung an der Qualität der Körperhaltung

4. Pranayama – Verfeinerung und Verlängerung des Atems und der Lebensenergie (Prana)

5. Pratyahara – Fähigkeit, den Geist von der äußeren Welt nach innen zu lenken

6. Dharana – Übung und Entschluss zur Konzentration (Ausrichtung auf ein Objekt)

7. Dhyana – Versenkung

8. Samadhi – Eins-Sein mit dem Objekt der Ausrichtung

 

 

In unserem Sunspirit-Logo finden sich diese 8 Schritte in Form von Kreisen wieder, die einerseits von Außen nach Innen führen, jedoch auch immer wieder aneinander (und ineinander) greifen um sich letztendlich zu ergänzen und zu nähren.